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Patrick Schmidt wurde von den beiden Bundestrainern Christian Schwarzer und Heiko Karrer in den Kader des Eurpameisterschaftsteams berufen, der von 12.-23.08.2010 in Montenegro um die U18-Jugendeuropameisterschaft kämpft.

Dabei hat das Team in der Vorrunde sehr schwere Aufgaben vor sich, denn mit Gastgeber Montenegro, Portugal und den Spaniern ist in der Gruppe C alles offen. Gegen Portugal musste Deutschland bereits in der Qualifikation bestehen und erreichte ein Unentschieden. Im Team der favorisierten starken Spanier steht mit dem Sohn von Talant Dujshebajew auch ein bekannter Name. Die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich für die Hauptrunde, die anderen beiden Mannschaften spielen um die Plätze 9-16. 

 

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Mit 8:0 Punkten und 85:47 Toren haben sich die TVG-Junioren heute sicher für die Bayernliga-Saison 2010/11 der A-Jugend qualifiziert.

Gegen den HSC Bad Neustadt begann ein guter Start mit 20:10, gefolgt von einem 25:11 gegen den Zweitplatzierten SpVgg Altenerding und einem 19:9 gegen die DJK Waldbüttelbrunn. Lediglich das letzte Spiel gegen den Hausherrn, die HG Marktsteft/Rödelsee, war mit 21:17 etwas knapper.

Neben den TVG-Junioren werden die SpVgg Altenerding (6:2) und der HSC Bad Neustadt (4:4) in der nächsten Saison in der höchsten deutschen Jugendspielklasse antreten.

Mehr Informationen morgen.

 

 

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Am 13.06.2010 spielen die TVG-Junioren um die Qualifikation für die Bayernliga der A-Jugend. Ausrichter des Turniers ist die HG Marktsteft/Rödelsee.

Die letzte Runde der Qualifikation wird gleichzeitig in 4 Turnieren aus 4er/5er Gruppen ausgespielt. Gegner der TVG-Junioren sind der HSC Bad Neustadt, die DJK Waldbüttelbrunn, die SpVgg Altenerding und die HG Marktsteft/Rödelsee. Für den Anspruch eines Leistungszentrums sollte die Qualifikation eigentlich eine Pflichtaufgabe sein, da 3 Mannschaften den Einzug in die Bayernliga schaffen, aber die Vielzahl der Spiele und die verkürzte Spielzeit sind nicht zu unterschätzen. Da darf man sich kaum Schwächephasen leisten. Immerhin spielt man gegen die besten Mannschaften Bayerns, die sich in zwei vorangehenden Qualifikationsrunden durchgesetzt haben. Die TVG-Junioren haben sich gewissenhaft vorbereitet, werden ihr Bestes geben und gehen optimistisch in das Turnier.

Spielplan:

11:20 Uhr: HSC Bad Neustadt
13:20 Uhr: SpVgg Altenerding
14:40 Uhr: DJK Waldbüttelbrunn
16:00 Uhr: HG Marksteft/Rödelsee

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Der HBLZ e.V., Träger der Handballakademie im Sportpark Großwallstadt, startet mit frischen Ideen und weiterentwickeltem Konzept in eine neue Ära. Der Verein beantragte ein restrukturierendes Insolvenzplanverfahren, das dabei helfen soll, sich unter Eigenverwaltung wieder auf die Kernaufgaben zu konzentrieren. Die Restrukturierung betrifft nur den betriebswirtschaftlichen Teil des Vereins. Die Ursachen sind nicht im sportlichen Bereich zu suchen. Der Akademiebetrieb des HBLZ wird nahtlos fortgesetzt. Auch der Sportpark Großwallstadt, das Gebäude, das in der Region als HBLZ bekannt ist, ist nicht von den Maßnahmen betroffen. Eine wirtschaftliche Verflechtung zwischen dem Bundesligisten TVG und dem HBLZ e.V. besteht ebenso wenig. Das HBLZ im Sportpark Großwallstadt bleibt aber auch künftig ein offizieller Stützpunkt des Bayerischen Handballverbandes.

Es ist ein klassisches Leuchtturmprojekt. Im Jahr 2005/2006 kamen Visionäre aus der Region bayerischer Untermain zusammen und gründeten den HBLZ e.V. Er sollte talentierten Handballnachwuchs fördern und dabei sicherstellen, dass die regionalen Bundesliga-Mannschaften wie der TVG und die TUSPO langfristig mit professionellem Nachwuchs versorgt werden können. Die Grundidee bestand darin, dem Bundesligahandball und dem Handball in der Region durch besondere Förderung eine Zukunft zu geben und sich gleichzeitig vom finanziell anspruchsvollen Transfermarkt möglichst unabhängig zu machen.

Das Projekt war bereits nach kurzer Zeit eine Erfolgsgeschichte. Jugendliche aus ganz Deutschland werden heute vom Verein betreut. Die jungen Sportler trainieren aber nicht nur mit den HBLZ-Betreuern, sondern leben auch mit ihnen. Das HBLZ-Team ist Elternersatz auf Zeit und nimmt sich beispielsweise auch den schulischen Bedürfnissen der Jungs sowie ihren privaten Sorgen an. Der sportliche Erfolg des Konzeptes wiederum gipfelte 2009 in der Vizemeisterschaft der B-Jugend des BHV in der Meisterschaft der Landesverbände. Auch beim Rookie-Cup 2010 konnten sich die jungen Sportler den zweiten Platz sichern. Der Gewinn des Sauerlandcups und andere Erfolge unterstreichen den Trend. Spieler des HBLZ sind auch im Kader der deutschen Jugend-Handball-Nationalmannschaft.

Der Verein erwirtschaftete seit seiner Gründung kleine Verluste, die aber immer durch Sponsorengelder abgedeckt werden konnten. Die Akademie konnte so dank geringer Eigenbeiträge für die Eltern auch Sportler, die aus finanziell schwächeren Familien stammen, unterstützen. Ohne diese Hilfen wäre die Förderung ihrer Talente nicht möglich. Um das Konzept langfristig wirtschaftlich tragbar und unabhängiger von Sponsoren zu gestalten, reifte bei den Initiatoren des HBLZ e.V. die Idee, ein eigenes Gebäude mit Sporthallen und Akademie zu errichten. Im Finanzierungsmodell wurden Büro- und andere Nutzflächen eingeplant.

Es stellte sich jedoch heraus, dass das Projekt für den Verein allein nicht zu stemmen war. Die Finanzkrise hatte auch hier ihre Spuren hinterlassen. Ein privater Investor aus dem Kreis der Gründerväter stellte sich zur Verfügung. Die Vereinbarung: Seine LZG Leistungszentrum Großwallstadt GmbH & Co. KG übernimmt die benötigte Finanzierung für das Gebäude, die Verantwortlichen im Verein HBLZ kümmern sich um den Betrieb. Da gemeinnützige Vereine keine gewerbliche Tätigkeit aufnehmen dürfen, gründete man zu Beginn des vergangenen Jahres die HBLZ Betriebs GmbH, die im Wesentlichen ein Hotel führen sollte. Aus den Einnahmen des Hotels und der Vermietung von Sportgeräten und -hallen im Sportpark Großwallstadt sollten die benötigten Gelder erwirtschaftet werden. Bereits im Januar 2010 musste diese Betriebs GmbH allerdings ins Insolvenzverfahren eintreten. Was war passiert?

Trotz guter Prognosen und Engagement einzelner Beteiligter schafften es weder der HBLZ e.V. noch die HBLZ Betriebs GmbH, die geplante Aufgabenteilung zu erfüllen. Schließlich sollte die gewerbliche Betriebs GmbH genügend Kapital erwirtschaften, um die Verluste des gemeinnützigen Vereins langfristig auszugleichen. 'Da wurden leider in beiden HBLZ-Einheiten Fehlentscheidungen getroffen, die sich letztlich nachteilig auf den Betrieb auswirkten und zur heutigen Situation führten', sagt Dr. Michael Krebs von der Aschaffenburger Anwaltskanzlei Singelmann und Bach. Er wurde von den heute im Verein Verantwortlichen als Berater beauftragt und wird in dieser Funktion auch die Restrukturierung aktiv begleiten.

Um das Ruder herumzureißen und langfristig eine Perspektive für das Projekt zu schaffen, entschieden die Köpfe hinter der LZG, auch das Hotel im Sportpark Großwallstadt frühzeitig vom HBLZ zu trennen und auf eigene Füße zu stellen. Mit Ralf-Peter Spietz holten sie einen erfahrenen Hotelprofi ins Team, der auch schon in namhaften Hotels der Region für die betriebswirtschaftliche Neuausrichtung verantwortlich zeichnete. Mit einem neuen Betriebskonzept schaffte er den Wandel in wenigen Monaten. Heute stehen das Hotel und seine Betreiberin LZG Hotel & Management GmbH, eine Tochter des Gebäudeeigentümers, wirtschaftlich gut da. 'Dem Hotel fehlte nicht das Potenzial, sondern nur die richtige handwerkliche Herangehensweise und ein paar innovative Ideen', sagt Spietz über das Erfolgsrezept.

Als Sorgenkind blieb schließlich der HBLZ e.V., der im 10.000 Quadratmeter großen Sportpark Großwallstadt nur rund 500 Quadratmeter Fläche für die Akademie zu stemmen hat. 'Im sportlichen Bereich hatte und hat der Verein nie ein Problem. Er ist ein Aushängeschild. Hier geht es um rein betriebswirtschaftliche Unzulänglichkeiten', erklärt Rechtsanwalt Dr. Michael Krebs. Er ist überzeugt, dass der Verein bereits in wenigen Monaten die Talsohle hinter sich lassen wird, wenn die Gläubiger dem Verein weiterhin treu sind und das erstellte Konzept unterstützen. Bereits jetzt konnten ohne merkliche Einschnitte die Kosten drastisch gesenkt werden. Viele Sponsoren stehen dank der sportlichen Erfolge weiterhin fest zu dem Projekt. Mit Manfred Hofmann wurde außerdem ein Handballidol für die Zukunft des Handballsports am Untermain gewonnen. Von den
Altlasten befreit, soll sich der HBLZ e.V. künftig unter seiner Leitung auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

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Für die deutsche U18-Jugendnationalmannschaft wird es am Wochenende ernst. Nach dem letzten Test  in der vergangenen Woche beim Vier-Länder-Turnier in der Schweiz, das mit 2 Siegen und 1 knappen Niederlage erfolgreich beendet wurde, steht am Pfingstwochenende nun die Qualifikationsrunde für die Europameisterschaften, die im Sommer in Montenegro stattfinden, an. Vom HBLZ vertreten Patrick Schmidt, Mario Stark und der wieder genesene Marc Pechstein die deutschen Farben.

Am Freitag trifft das Team in der Hermann-Neuberger-Halle im saarländischen Völklingen auf Luxemburg (mit dem Großwallstädter Yannick Bardina), am Samstag müssen sie sich gegen Portugal beweisen und zum Abschluss geht es am Sonntag gegen Bosnien-Herzegowina. Die zwei besten Mannschaften fahren dann zur Europameisterschaft.


Die neu gegründete B-Jugend-Nationalmannschaft erwartet bei ihrem ersten Auftritt auf internationalem Parkett ein intensives Programm. Am 19. Mai trifft sich die Auswahl der männlichen Jugend der Jahrgänge 1994/95 in der Sportschule Steinbach in Baden-Baden. Vom HBLZ sind wieder die beiden Zwillingsbrüder Lars und Tom Spieß mit dabei. Am 20. Mai tritt das neu formierte Team in Sandweier auf das Nationalteam von Tunesien, einen Tag später geht es nach Weil, wo ein weiteres Länderspiel gegen die Schweiz ansteht.
Mit dem Standortwechsel nach Freiburg beginnt die Vorbereitung auf den traditionellen Peterstaler Cup. Acht Mannschaften spielen in den Universitätshallen Freiburg um den Turniersieg, wobei Deutschland in der Gruppe 2 auf die Vertretungen von Rhône-Alpes (F), Südbaden und Tunesien trifft. In der Parallelgruppe stehen sich die Teams aus der Schweiz, von Baden Württemberg, Bayern/Sachsen und aus dem französischen Burgrund gegenüber. Am Sonntag, den 23. Mai, stehen die Halbfinals, die Platzierungsspiele und das Finale auf dem Programm. Dabei muss sich das deutsche B-Jugendteam vorrangig mit Spielern des 93er Jahrgangs messen. In dieser Altersklasse macht ein Jahr Unterschied schon sehr viel aus“, berichtet DHB-Trainer Christof Armbruster.

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Die Vorzeichen standen nicht gerade rosig für die jungen Großwallstädter, denn sie mussten ohne Marc Pechstein (Nasenbeinbruch), Florian Eisenträger (Kreuzbandriss) und Cornelius Maas, der mit der Tuspo Obernburg gegen Friesenheim spielte, zum Spessartderby nach Lohr anreisen. Weiterhin hatten Patrick Schmidt, Steffen Kaufmann und Mario Stark eine anspruchsvolle Woche mit dem DHB-Team in der Schweiz in den Knochen. Für die ausgefallenen Spieler bekamen die 93er B-Jugendlichen Jan Blank und Simon Beissner wiederum ihre Chance sich zu empfehlen. Auch Trainer Peter David, der mit dem Bundesligateam in Düsseldorf weilte, konnte nicht anwesend sein und wurde deshalb von Manfred Hofmann vertreten.

Trotz der nicht optimalen Situation merkte man schon in der Kabine der TVG-Youngster den unbedingten Willen den Kampf gegen den Tabellendritten TSV Lohr anzunehmen und so lange wie möglich allen Zuschauern, egal auf welcher Seite sitzend, guten Handball zu bieten.        Und allem vorweg – das ist den Jungs mehr als gelungen !

Jeder im Team kämpfte aufopferungsvoll in der Abwehr und gab alles im Angriff, obwohl nicht jeder an seiner angestammten Position spielen konnte. Nach einer 0:2 Führung der Gäste, kam der TSV in Fahrt und stellte das Ergebnis bis zur 11. Minute auf 6:4 um. Der TVG-Nachwuchs hielt dagegen, glich zum 6:6 und 7:7 aus und spielte anschließend wie aus einem Guß. Bereits in der 17. Minute stand es 11:7 für die Weiß/Blauen. Die mit 14 Spielern besetzte TSV-Bank kam lediglich in der 20. Minute nochmals auf ein 10:12 heran. Aber danach spielten die TVG A-Junioren frech auf und kamen so bis zum Seitenwechsel zu einer verdienten 14:20 Führung.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erzielte der TSV gleich zwei Treffer in Folge und verkürzte zum 16:21, aber die „jungen Wilden“ spielten sich in einen Rausch und konnterten die Hausherren nach Belieben aus. Immer wieder kamen die Gäste durch schlitzohrige Anspiele und zahlreiche Trickwürfe, zum Erstaunen aller Zuschauer, zu sehenswerten Treffern. Am Ende feierten die TVG-Nachwuchstalente mit dem 31:37 Auswärtssieg eine außerordentlich erfolgreiche Bayernligasaison. Wenn man bedenkt, dass sich der überwiegende Teil der „92er Spieler“ im ersten A-Jugendjahr befinden, hat der erreichte 6. Platz eine noch höhere Bedeutung.

Hut ab vor den tollen Leistungen der Jungs, die vor und während der Saison immer wieder durch viele Kritiker in Foren „zerrissen“ wurden. Diese Personen sollten sich spätestens jetzt Gedanken machen, ob diese negative Stimmungsmache angebracht war. Hoffen wir, dass auch in der nächsten Saison das TVG A-Juniorenteam, die Bayernliga wieder bereichert. Ein herzliches Dankeschön im Namen aller Spieler und Verantwortlichen, an alle Sponsoren, Fans und Eltern, die uns in einer nicht immer einfachen Bayernligasaison stets unterstützten.

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Am Samstag, 15.05.2010 müssen die TVG A-Junioren zum Saisonabschluss in der Bayernliga Männer beim Lokalrivalen TSV Lohr antreten.

Für die TVG A-Junioren geht es um Tabellenplatz 6. Direkter Konkurrent Haunstetten kann mit einem Sieg zu Hause gegen Roding noch an den Großwallstädtern vorbeiziehen, was diese natürlich verhindern wollen. Allerdings mussten die TVG-Youngsters im Hinspiel im Handball-Leistungszentrum gegen den TSV Lohr eine deutliche Niederlage hinnehmen. Die Lohrer wiederum können mit einem Sieg gegen Großwallstadt bei einer gleichzeitigen Niederlage der Bayreuther gegen Spitzenreiter Fürstenfeldbruck, noch auf den 2. Tabellenplatz vorrücken.

Favorit ist natürlich die erfahrene Mannschaft aus Lohr. Aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle fahren die TVG A-Junioren auch nur mit einem kleinen Aufgebot in den Spessart. Zudem fehlen durch Einsätze in der Jugendnationalmannschaft Patrick Schmidt, Mario Stark und Steffen Kaufmann die ganze Woche im Training, so dass eine konzentrierte Vorbereitung schwer möglich ist. Im Hinspiel sind die jungen Großwallstädter am glänzend aufgelegten Torwart Stefan Schüßler fast verzweifelt. Auch den starken Rückraum, gespickt mit ehemaligen slowakischen und tschechischen Erstliga- und Nationalspielern müssen sie dieses mal besser unter Kontrolle bekommen, wenn sie eine Chance haben wollen, Zählbares mit nach Hause .

Leider wird der in Großwallstadt alt bekannte und gern gesehene Trainer des TSV Lohr, Frantisek Fabian, wahrscheinlich auch in diesem Spiel seine Mannschaft nicht von der Bank aus betreuen können.

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Mit der Teilnahme an einem internationalen Vier-Länder-Turnier in der Schweiz bereitet sich die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft auf die am Pfingstwochenende stattfindende Qualifikation für die U18-Europameisterschaften vor. Vom 10. bis 13. Mai tritt das Team des Trainer-Duo Christian Schwarzer und Heiko Karrer in der Ruebisbachhalle in Kloten bei Zürich an.

Gegner sind am 11. Mai die Niederlande, einen Tag später geht es gegen das Team aus Slowenien. Im letzten Spiel des Turniers kommt es am 13. Mai gegen Gastgeber Schweiz zu einer Neuauflage des Endspiels vom letzen Victor`s Cup, bei dem sich Deutschland durchsetzte und den Titel sichern konnte.

Laut DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer ist „das oberste Ziel der Maßnahme in Kloten, die Mannschaft für die EM-Qualifikation einzuspielen. Eingeladen wurden daher jene Spieler, die sich in den letzten Wochen als verlässliche Kräfte erwiesen haben.“ Sie gehören nun zum Kern der DHB-Auswahl, die vom 21. bis 23. Mai im saarländischen Völklingen gegen Luxemburg, Portugal und Bosnien-Herzegowina um einen von zwei Plätzen für das Finalturnier in Montenegro wetteifert.

Vom Handball-Leistungszentrum in Großwallstadt sind Mario Stark, Steffen Kaufmann und Patrick Schmidt im Aufgebot. Ein weiterer Spieler, Alexander Lemke, steht auf Reserve. Marc Pechstein musste seine Teilnahme leider wegen eines Nasenbeinbruches, den er sich im Spiel gegen den TSV Winkelhaid zugezogen hat, absagen. Für Großwallstadt’s Linksaußen Florian Eisenträger, der sich berechtigte Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme machen durfte, ist die Saison nach einem Kreuzbandriss beim Rookie Cup in Berlin bereits vorbei.

Auch der B-Jugendliche Yannick Bardina wird die Farben seiner luxemburgischen Heimat vertreten. Zunächst spielt das Team in Lettland ein Turnier gegen Lettland, Estland und Finnland, bevor er bei der EM-Qualifikation auf seine Großwallstädter Kameraden trifft.

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Im dritten Spiel um die süddeutsche Meisterschaft ging es am 1. Mai für die TVG B-Junioren darum, mit einem weiteren Sieg gegen den sächsischen Vertreter HC Großenhain die Voraussetzungen für ein Endspiel um den Sieg in der Qualifikationsrunde am nächsten Tag zu schaffen. Die Gastgeber starteten mit viel Elan, aber glücklos im Abschluss, so dass es nach 5 vergebenen Chancen nach 5 Minuten 2:3 für die Sachsen stand. Doch dann besann sich die Abwehr auf Ihre Stärken und die Mannschaft drehte das Spiel zunächst auf 5:4 (9.) und warf angeführt vom mit  insgesamt 10 Treffern überragende Yannick Bardina, 7 Tore in Folge zur Vorentscheidung nach knapp 20 Minuten.
Doch die Gäste, die mit einer sehr offenen Abwehrformation agierten, kämpften sich zurück ins Spiel und schafften es bis zur Halbzeit wieder auf Tuchfühlung heranzukommen. In Abschnitt zwei stand die TVG Abwehr wieder bärenstark und war so der Garant für den überzeugenden Sieg. Das Trainergespann Plesser/ Hofmann gab im gesamten Spiel insbesondere den Akteuren, die zuletzt weniger Spielanteile hatten, die Chance sich zu beweisen. So konnte auch Youngster Simon Schönig seine gute Leistung mit einem Tor krönen.

TVG B-Juniorteam:
Karim Ketelaer, Yannick Bardina (10), Tom Spieß (7), Denny Purucker (5), Nils Kwiatkowski (3), Simon Beißner (3/1), Jonas Ruppert (2), Lars Spieß (2), Simon Schönig (1/1), Jan Blank.
Spielfilm: 1:0, 1:2, 5:4, 12:4, 12:8, 14:10, 15:12 (HZ), 18:12, 19:14, 23:17, 29:17, 32:19, 33:23.



Am nächsten Tag ging es für die TVG B-Junioren vor ausverkaufter Halle im entscheidenden Spiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen. Das Hinspiel wurde mit 5 Toren verloren, so dass zum Weiterkommen mindestens 5 Tore Vorsprung erforderlich waren.
Die gastgebenden Vertreter aus Bayern kamen sehr gut ins Spiel und hatten diese Hypothek bereits nach 12 Minuten aufgeholt. Sie waren weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und führten bis zur 19. Minute ständig mit 4-5 Toren. Doch in Unterzahlsituation drehte sich das Spiel plötzlich zugunsten der Gäste und sie konnten innerhalb 4 Minuten von 14:9 auf 14:12  verkürzen.

Im zweiten Abschnitt des hochklassigen Jugendhandballspiels zeigten beide Teams weiterhin, warum sie hier im Wettbewerb um die süddeutsche Meisterschaft stehen. Die Zuschauer in der überfüllten HBLZ-Halle sahen sehr hohes Tempo und schöne Spielzüge auf beiden Seiten.
Die TVG Junioren schafften es jedoch nicht, sich wieder vom Gegner abzusetzen, obwohl sie sehr engagiert spielten. Das Spiel war an Spannung kaum zu überbieten, da der Vorsprung zwischendurch auf einen Treffer geschmolzen war (14./16:15) und kurz danach mit 3 Treffern vorn wieder Hoffnung auf den Gesamtsieg bestand. Nach 41 Minuten zogen die Trainer den grünen Karton zur Auszeit, um nochmals neue Ideen für die letzten 9 Minuten ins Spiel zu bringen. Dies gelang auch, da man erneut auf 3 Tore (44./ 23:20) wegziehen konnte. Da im Hinspiel 24 Tore auswärts erzielt worden waren, hätten nun zwei weitere Tore Abstand gereicht um ins Finale einzuziehen.
Doch dann musste man erneut in Unterzahl spielen und bei der nächsten Abwehraktion gaben die Schiedsrichter nochmals eine Zweiminutenstrafe, wobei in der Spielsituation vielleicht etwas mehr Fingerspitzengefühl notwendig gewesen wäre. Mit dem verwandelten Siebenmeter verkürzen die Badener auf zwei Tore und in doppelter Überzahl auf ein Tor. Somit war die Entscheidung getroffen und den Gastgebern blieb nur die Option mit sehr offensiver Deckung ihr Glück zu versuchen. Doch die SG Pforzheim/Eutingen ließ sich nicht mehr beirren und schaffte sogar noch den Ausgleich.
Letztendlich haben die Badener das Endspiel um die süddeutsche Meisterschaft verdient erreicht, weil die TVG Jungs an dem Tag keine 6 Tore besser waren. Das Team der TVG-Junioren wünscht Ihnen viel Erfolg auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft!

Kommentar von Trainer Plesser zum Spiel: „Natürlich sind wir alle über das Ausscheiden sehr enttäuscht, aber die Mannschaft hat sehr gut gekämpft und sich nie aufgegeben. Wir haben heute alles versucht doch die 5 Tore aus dem Hinspiel waren leider nicht mehr aufzuholen“.
 
TVG B-Juniorteam:
Karim Ketelaer, Yannick Bardina (9), Lars Spieß (5), Nils Kwiatkowski (4), Denny Purucker (2), Jan Blank (2), Simon Beißner (2/2), Jonas Ruppert, Simon Schönig, Tom Spieß.

Spielfilm:
1:0, 3:3, 5:3, 6:4, 9:4, 14:9, 14:12 (HZ), 14:13, 20:17, 21:20, 23:20, 23:22, 24:22, 24:24

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Im vorletzten Auswärtsspiel gegen den TSV Winkelhaid, rechnete man sich im Lager der Großwallstädter zumindest aus, einen Punkt zu entführen. Leider stand man am Ende des Spieles wieder ohne zählbares da.

In einer gut gefüllten und temperierten Winkelhaider Sporthalle, unterstützten die einheimischen Fans ihr Team von der ersten Minute an sehr lautstark. Auch die Unterfranken gingen motiviert zu Werke und machten den Gastgebern bis Mitte der ersten Hälfte, beim Spielstand von 13:13, das Leben sehr schwer. Sichtbar war jedoch, dass die TVG-Youngster Probleme mit den Rückraumspielern des TSV hatten. Sebastian Piller und Ingo Kundmüller erzielten immer wieder nach Lust und Laune, ohne große Gegenwehr, einfache Tore. Dies hatte beim Pausenpfiff einen 20:15 Rückstand für die Mainfranken zur Folge.

Nach dem Wechsel gingen die TVG A-Junioren konzentrierter zu Werke und waren beim 21:19 den Winkelhaidern wieder bedrohlich nahe, was deren Trainer veranlasste, bereits in der 35. Spielminute den grünen Karton zu ziehen. Kaufmann & Co. blieben bis Mitte der zweiten Halbzeit noch auf Tuchfühlung, bevor die Großwallstädter den gleichen Fehler wie in Rothenburg begingen. Ab der 43. Spielminute mussten die „jungen Wilden“ wiederum 12 Minuten in Unterzahl gegen einen Gegner bestehen, der die Chance sah, sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Dies konnte nicht gut gehen, so nutzte der TSV die Chance eiskalt und ging wieder mit 27:23 in Front. Diesen Vorsprung verteidigten die Gastgeber erfolgreich bis zum Schlusspfiff und kamen dadurch zu einem verdienten 32:29 Heimerfolg. Ein Wemutstropfen für die Unterfranken blieb zusätzlich, da sich Rückraumspieler Marc Pechstein in einer Abwehrsituation verletzte und sich am späten Abend noch im Krankenhaus mit Verdacht auf Nasenbeinbruch behandeln lassen musste.

Sollten die TVG A-Junioren aus den letzten Spielen nicht gelernt haben, dass in entscheidenden Spielsituationen eine Unterzahl die Punkte kosten kann, wird im letzten Saisonspiel beim Tabellenzweiten TSV Lohr, nicht viel zu ernten sein. Dass jedoch die TVG-Jungs aus Fehlern gelernt haben, bewiesen sie bereits des Öfteren in dieser Saison und überraschten den einen oder anderen Gegner. Aus diesem Grund freuen wir uns trotzdem auf ein hoffentlich spannendes Spessart-Derby am 15. Mai um 19:30 Uhr beim TSV Lohr.

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